Michael-Sattler-Friedenspreis

Willkommen auf der Seite des Michael-Sattler Friedenspreises

Der Michael-Sattler-Friedenspreis wird seit 2006 vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee (DMFK) verliehen. Etwa alle drei Jahre vergeben wir den Friedenspreis an Personen oder Gruppen, deren Arbeit vorbildlich ist im Einsatz für gewaltfreies Christuszeugnis, für Versöhnung zwischen verfeindeten Menschen oder Gruppen sowie für herausfordernden Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen.

Benannt ist der Preis nach dem frühen Täufer Michael Sattler, der 1527 in Rottenburg am Neckar wegen seines gewaltfreien Friedenszeugnisses auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde. Die Verleihung geschieht in der Regel in Rottenburg, dem Hinrichtungsort Sattlers. 2013 wurde der Preis erstmals im ehemaligen Benediktinerkloster St. Peter auf dem Schwarzwald, dem Wirkungsort Michael Sattlers vor seiner Hinwendung zur reformatorischen Täuferbewegung, vergeben.

Aktuelles

Michael Sattler Friedenspreis 2027

Ausschreibung für Friedenspreisträger 2027

Der Michael Sattler Friedenspreis soll 2027 erneut an eine Person oder Organisationen vergeben werden, die sich mutig und nachhaltig für Frieden und Gerechtigkeit einsetze/n. 

Am 21. Mai 1527 ist der 500. Jahrestag der  Hinrichtung Michael Sattlers. Sattler lehnte revolutionäre Gewalt ab, forderte Gewaltverzicht (auch gegenüber Türken) und wurde wegen seines gewaltfreien Zeugnisses, basierend auf dem Schleitheimer Bekenntnis (1527), in Rottenburg als Ketzer hingerichtet. 

Das ökumenisch besetzte Preiskomitee des Michael-Sattler-Friedenspreises bittet um Vorschläge für die Vergabe des Preises 2027.

Vorschläge: 

Gerne können Sie ihren begründeten Vorschlag bis zum 21. Mai an diese E-mail senden: sattlerpreis@dmkf.de

Friedenspreisträgerin Judy da Silva (2013) von Grassy Narrows (First Nation) in Canada ruft zur Solidarität auf.

Grassy Narrows unterstützt derzeit ein Gerichtsverfahren gegen die Canadische Regierung, um diese an ihre  Verantwortung zu erinnnern, Umweltschäden zu sanieren und an eventuelle Umweltschäden zu denken, bevor Projekte genehmigen werden, die industrielle Verschmutzung verursachen könnten. Nicht nur in Grassy Narrows, sondern überall dort, wo First Nations betroffen sein könnten.

Wenn die Klage Erfolg hat, könnte sie einen Präzedenzfall für Regierungen schaffen. Um genügend Mittel aufzubringen, um erfolgreich zu sein, muss Grassy Narrows neue Netzwerke erreichen, die in der Lage sind, mehr zu spenden, als sie jemals zuvor aufgebracht haben. Das ist entmutigend, aber wir hoffen, dass dieser Rechtsstreit eine breitere Gruppe von Spendern ansprechen wird, denen auch Umweltschutz wichtig ist.